Ann & Kex

Ann

Ann 2016

Ich bin schon einmal ausgewandert – da war ich 4 Jahre alt und kam mit meiner Mutter und meinem Bruder aus USA. Ich wuchs auf in einem hässlichen Vorort nördlich von München. Als 19-Jährige zog ich in die Grossstadt West-Berlin. 1990 wurde mein Sohn Lukas geboren und 1996 folgte meine Tochter Leah. Ich habe ausserdem noch ein „Bonuskind“ Ric (geb. 1988).

Ich bin keine schüchterne Person, eher das Gegenteil trifft zu. Manchmal kann ich ganz schön nerven, weil ich mich etweder zuviel kümmere, mich ungefragt einmische oder einfach unbedacht losplappere oder spontan reagiere. Um es positiv auszudrücken: ich kümmere mich gerne um andere, habe ein grosses Herz für Kinder und versuche mir ein bisschen Kindsein zu bewahren.  Leider habe ich nicht genug Zeit um viele Tiere zu haben, aber das würde mir gefallen. Ich bin ein 100%-iger Gefühlsmensch – ich denke mit dem Herzen und agiere auch danach. Oftmals sprudele ich geradezu über vor lauter Ideen. Das Leben ist zu kurz um sich zu langweilen! Das was mir selbst an mir nicht gefällt, ist dass ich so ungeduldig bin und dass ich manchmal zuviel rede.

In meiner Freizeit liebe ich es zu malen und zu zeichnen, ich lese gerne, ich betreibe Ahnenforschung und habe schon ein paar Kurzgeschichten (für die Schublade) geschrieben. Und natürlich fliege ich gerne Drachen! Wen es interessiert, kann sich gerne auf meiner Kunst-Homepage umsehen.

Ich bin in meinem Leben ziemlich viel umgezogen – etwa 15 Mal. Hier in Mellböda habe ich begonnen meine Wurzeln auszufahren, denn ich würde gerne ein bisschen zur Ruhe kommen. Wenn ich alt sein werde, möchtie ich eine lustige Alte in farbenfrohen Klamotten und mit komischen Ideen werden – eine die Kinder gerne besuchen kommen.

Kex

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Ich wurde mitten in Deutschland auf einer Insel geboren. Denn mit Spreewasser getauft, wuchs ich im westlichen Schatten der Berliner Mauer auf.

Skateboard- und Fahrradfahren, Fußballkicken auf dem Bolzplatz und Modellbau waren meine liebsten Beschäftigungen. Nach der behüteten Kindheit und Jugend, die ich mit zwei wilden Brüdern teilte, folgte meine Abenteurerzeit. Per Motorrad kurvte ich zuerst in alle Ecken Deutschlands, dann auch ins Ausland u.a. nach Frankreich, Israel, Südengland, Norwegen und durch die Alpen. 1995 entdeckte ich die Liebe fürs Segeln – leider nehme ich mir dafür zu wenig Zeit.
Bei der Arbeit spielt das Geld für mich eher eine Nebenrolle. Spaß haben, Neues lernen und mich selbst weiter entwickeln, sind mir viel wichtiger. So habe ich neben meinem eigentlichen Beruf (Koch/Pattisier) auch als Eisverkäufer, Wachmann, Hausmeister und als Administrator in verschiedenen Branchen gearbeitet. Am schönsten war die Zeit in der Segelschule Berlin, wo ich mich um die Motor- und Segelboote kümmerte. Was mich bei alle dem begeistert, ist eine völlig neue Idee zu entwickeln, eine machbare Lösung zu finden und dann so umzusetzen, dass ein tolles Ergebnis dabei herauskommt.
Liebe Freunde behaupten, ich habe – ganz sprichwörtlich – die Geduld eines Engels und die Sturheit eines Esels. Meine Kreativität ist berüchtigt und mein Hang zu klaren Worten gefürchtet. Ans Alter denke ich kaum, mein Leben findet im hier und jetzt statt – nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.

Die Frage, die wir immer wieder gestellt bekommen:
Wieso Öland?

 

Die Frage, die wir immer wieder gestellt bekommen: 

Wieso Öland?

…falls die Bilder nicht Erklärung genug sind…

Ann: „Von 2000 – 2005 lebte ich mit meiner Familie in Stockholm. Nach der Trennung von meinem Mann kam ich zurück nach Berlin, wo ich meinen langjährigen Freund Kex wieder traf. Ich hatte Heimweh nach Stockholm und konnte ihn im Sommer 2006 zu einem gemeinsamen Urlaub überreden. Drei Wochen fuhren wir per Motorrad durch Südschweden, wohnten eine Woche auf einem alten Fischerboot mitten in Stockholm und besuchten auch Gotland. Eine unvergessliche Zeit in der auch Kex für Schweden entflammte. Die nächste Reise im folgenden Frühjahr führte uns erstmals nach Öland. Der unbeschreiblich weite Himmel, das nahe Meer und die ursprüngliche Landschaft begeisterten uns sofort. Auch die Herzlichkeit der Insulaner hat uns angenehm überrascht. Aber das Erstaunlichste war, dass die Insel ein absoluter Touristenmagnet sein sollte. Unsere Ideen für eine zukünftige Selbständigkeit sprudelten sofort los und wir begannen von einem Umzug nach Öland zu träumen. Im Sommerurlaub 2007 fanden wir dann tatsächlich das perfekte Objekt: einen ehemaligen Bauernhof südlich von Böda. So phantasierten wir beide gleich los, als wir die alten Gebäude betrachteten. Die wichtigste Frage war aber nun: „Trauen wir uns das wirklich?“ Und es gab für uns nur eine Antwort: „Jetzt oder nie!“ So wurde im Dezember 2007 der Kaufvertrag unterschrieben und schon im Februar 2008 rumpelten – Dank der vielen helfenden Hände von Freunden, Verwandten und Bekannten – zwei voll gepackte Umzugswagen aus Berlin nach Mellböda. „

Kex: „Stimmt, so war´s!“  😉

 

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